Gemeinsam in die neue Saison 26/27
Im Vorfeld der Saison haben wir als neu formierte Mannschaft aus Spielern der HSG Velbert und des NHC mit unseren neuen Trainern Nicole (Lucy) Seidler, Moritz Lomberg und Jan Ringl an der Qualifikation zur Oberliga teilgenommen. Für uns stand dabei vor allem das gemeinsame Einspielen im Vordergrund. Das Turnier bot eine gute Gelegenheit, die Mannschaft unter Wettkampfbedingungen zu testen und herauszufinden, wo wir zu diesem frühen Zeitpunkt bereits stehen. Ein Weiterkommen war dabei ausdrücklich nicht unser Anspruch. Auch die Bedingungen waren für alle Mannschaften ähnlich, da mit Harz gespielt wurde und wir unter der Woche kaum die Möglichkeit hatten, uns gezielt darauf vorzubereiten und den Umgang damit zu trainieren. Dennoch haben sich die Jungs gut geschlagen und konnten wertvolle erste Erfahrungen als neu zusammengestellte Mannschaft sammeln. Am Ende schieden wir als Viertplatzierter aus dem Turnier aus. Für uns war es trotzdem ein wichtiger erster Schritt, um als Mannschaft zusammenzufinden und uns auf die bevorstehende Saison einzustimmen.

Danach hatten wir ausreichend Zeit, uns als Mannschaft noch besser kennenzulernen und weiter zusammenzuwachsen. Dabei ging es nicht nur darum, dass die Jungs untereinander herausfinden, wie gut sie miteinander harmonieren, sondern auch darum, als Trainerteam zusammenzufinden und unsere gemeinsame Arbeitsweise zu entwickeln. Schritt für Schritt entstand so eine Mannschaft, in der nicht nur sportlich, sondern auch menschlich immer mehr zusammenpasste. Damit waren die ersten Schritte gemacht und die Vorbereitung auf die neue Saison konnte richtig beginnen. Neben den Trainingseinheiten standen auch einige Testspiele auf dem Programm, in denen wir das im Training Erarbeitete unter Wettkampfbedingungen ausprobieren und weiter an unserem Zusammenspiel arbeiten konnten. Nach einigen Testspielen starteten wir am Samstag in das Vorrundenturnier der Gruppe 6, die aus drei Mannschaften bestand.
Leider fanden wir von Beginn an überhaupt nicht in unser erstes Spiel. In der Abwehr bekamen wir keinen richtigen Zugriff auf den Gegner. Immer wieder konnten die Angreifer nahezu ungehindert an uns vorbeiziehen und einen Ball nach dem anderen in unserem Tor versenken. Auch im Angriff wollte nichts von dem funktionieren, was wir uns im Training erarbeitet hatten. Unser Spiel war zu statisch, die Bälle kamen nicht an und die nötige Bewegung fehlte. Es wirkte fast so, als hätten die Jungs eine Blockade im Kopf und könnten das, was sie eigentlich können, in diesem Moment nicht abrufen. Nach einer kurzen Pause starteten wir in unser zweites Spiel – und diesmal lief es von Beginn an deutlich besser. In der Abwehr waren wir viel beweglicher und die Absprachen untereinander funktionierten deutlich besser. Dadurch konnten wir den Gegner immer wieder zu Fehlern zwingen und diese mit einfachen Toren aus Tempogegenstößen bestrafen.
Auch im Angriff war nun wesentlich mehr Bewegung im Spiel. Die Jungs spielten mutiger und konnten sich dadurch immer wieder gute Torchancen erarbeiten und einfache Tore erzielen. Am Ende belohnten wir uns mit einem deutlichen 23:8-Sieg. Vor allem die Reaktion auf das erste Spiel hat gezeigt, was in der Mannschaft steckt. Genau das macht Lust auf mehr und lässt uns gespannt auf die kommenden Aufgaben blicken. Jetzt heißt es erst einmal, die Einteilung der Gruppe abzuwarten. Danach freuen wir uns alle darauf, dass es endlich richtig losgeht!
